PRESSE
Westfalenpost
Montag, 08.05.2006

ZWEIMAL HAUPTGEWINN FÜR "HAUS FÜR KINDER"

Hagen. Der Kinderschutzbund hat zweimal das große Los gezogen: Die ARD-Fernsehlotterie spendet 150 000 Euro und die Anneliese-Brost-Stiftung 25 000 Euro für das "Haus für Kinder". Frau Brost ist Gesellschafterin der WAZ-Mediengruppe, zu der auch die WESTFALENPOST gehört.

Christa Burghardt, Architektin Ute Miele und Christina Herbers (v.l.) freuen sich über die Großspende der ARD-Fernsehlotterie sowie der Anneliese-Brost-Stiftung für das "Haus für Kinder".
Foto: Marco Siekmann
Christa Burghardt, Geschäftsführerin des Hagener Kinderschutzbundes, strahlte zu Recht über die positive Botschaft: "Das ist mein persönlicher Hauptgewinn."
Vor eineinhalb Jahren hat der Kinderschutzbund durch Vermittlung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Kontakt zur Stiftung der ARD-Fernsehlotterie aufgenommen. "Wir haben unser Konzept des neuen Hauses vorgestellt und an einem komplizierten Bewerbungsverfahren teilgenommen." Die Mühe hat sich gelohnt. "Uns wurde die Höchstsumme, die die ARD-Fernsehlotterie überhaupt vergibt, zugesprochen", verkündete Frau Burghardt. Bedingungen seien an die Spende nicht geknüpft, "unser von Kinder- und Behindertenfreundlichkeit geprägtes Konzept hat die Verantwortlichen überzeugt".
Die Anneliese-Brost-Stiftung fördert seit vielen Jahren kulturelle und soziale Projekte im Ruhrgebiet. "Wir haben natürlich unterstrichen, dass Hagen aufgrund seiner topografischen Lage und seiner langen Tradition in der Stahlindustrie auf jeden Fall voll zum Ruhrgebiet zählt", schmunzelte die engagierte Geschäftsführerin. "Als wir von der großzügigen 25 000-Euro-Spende erfuhren, haben wir Luftsprünge gemacht.
"Die beiden Großspenden haben das ehrgeizige 850 000-Euro-Projekt "Ein Haus für Kinder" ein gutes Stück weiter gebracht. Jetzt fehlen "nur noch" 20 Prozent der Gesamtkosten - in Summe rund 170 000 Euro.
Der Neubau, er nimmt langsam Gestalt an. Mittlerweile steht die zweite Etage des Rohbaus in der Potthofstraße. "Am 2. Juni wird Richtfest gefeiert", verkündete Architektin Ute Miele. Sie freue sich über das wachsende Interesse an dem Gebäude, so Frau Miele, "es handelt sich eben um keine anonyme oder globale Spendengeschichte, sondern um ein konkretes Haus, das mitten in der Stadt entsteht". Im März 2007 will der Kinderschutzbund das "Haus für Kinder" beziehen.
Von Yvonne Hinz


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Westfalenpost
Samstag, 04.03.2006

EIN HAUS VON HAGENERN FÜR KINDER

Kinderschutzbund sammelt 480.000 Euro / Grundstein ist gelegt


Foto: M. Siekmann

Das alte Heim des Kinderschutzbundes in der Riegestraße in Eilpe platzte langsam aus allen Nähten. Mehr Raum musste her. 480000 Euro sammelte Geschäftsführerin Christa Burghardt in den vergangenen drei Jahren. Gestern konnte schon der Grundstein für das neue "Haus für Kinder" gelegt werden. Mitten in der Stadt, gegenüber dem Rathaus. "Dieser Ort ist mein Wunschstandort", sagte Christa Burghardt. "Wir wollen zeigen, was in den Kindern steckt. Hier kann es jeder sehen."
180.000 Euro fehlen noch zur Fertigstellung des Hauses. "Das ist mein Haus, das ist unser Haus" dankte Christa Burghardt allen Spendern und Helfern, die gekommen waren. Im Frühjahr 2007 soll das Haus bezugsfertig sein.
Architektin Ute Marahrens-Miele freut sich darauf, wenn das Kinder-Café mit Leben gefüllt wird. Auch ein Secondhand-Laden, Beratungsräume und große Gruppenzimmer werden in dem behindertengerechten Haus untergebracht sein. Die Türen stehen allen Kindern und Jugendlichen offen. Platz genug wird dann da sein.


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Westfälische Rundschau
Dienstag, 15.11.2005

RICHTKRANZ WEHT ÜBER GRUNDSTEIN

LOKALAUSGABE / WATTENSCHEID - Gemeinde St. Maria Magdalena schultert Finanzierung des neuen Pfarrzentrum allein.
Fertigstellung Mitte kommenden Jahres


Das gibt es nicht alle Tage: Die Katholische Kirchengemeinde St. Maria-Magdalena feierte das Richtfest mit gleichzeitiger Grundsteinlegung für ihr neues Pfarrzentrum in der Vincenzstraße. Üblicherweise wird der Grundstein vor dem Richtfest verlegt. Die Konzeption der vorgesehenen Wand bedingte allerdings die Zusammenlegung. Eine Zeitung, ein Luftbild, Münzen, ein Pfarrbrief, eine Urkunde sowie eine CD mit den Bauplänen wurden unter den Augen zahlreicher Interessenten in dem Grundstein verlötet.

Die Bauabsichten für ein Pfarrzentrum bestehen seit fast 30 Jahren, allein die Finanzierung stellte stets ein Hindernis dar: "Bis wir uns entschlossen, das Grundstück am Wattenscheider Hellweg zu verkaufen", erläutert Reinhard Rhode, Mitglied des Kirchenvorstandes. "Der Verkaufserlös des Grundstückes am Hellweg und der früheren Vikarie in der Emilsstraße sicherte die Finanzierung." Die

Baukosten trägt zu einhundert Prozent die Gemeinde: "Wir wollten das Projekt von vorneherein selber schultern und keine Kredite aufnehmen oder das Bistum belasten", betont Reinhard Rhode. Die Summe beläuft sich auf rund 1,4 Millionen Euro brutto. Dafür entsteht ein kreisförmiges Gebäude mit einer Grundfläche von 579 Quadratmetern, einen Rauminhalt von 2946 Kubikmetern und einem Durchmesser von 30,24 Metern.

Mitte nächsten Jahres soll der Bau abgeschlossen sein. Er befindet sich dann in direkter Nachbarschaft eines Altenstiftes, den die Firma "CMS Dienstleistungen GmbH" auf dem Grundstück am Hellweg entstehen lässt: "Wir sind froh, dass wir das Grundstück sinnvoll vermarkten konnten. Das Altenstift ist ein Glücksfall", freut sich Rhode über die künftigen Nachbarn. LK


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Westfalenpost
Freitag, 09.07.2004

BAUMEISTER MIT IDEEN UND VIEL HERZBLUT

Architekturbüro Miele und Rabe feiert 20. Geburtstag
Hohenlimburg. (-hey) - Bauen in Hohenlimburg für Hohenlimburger - ohne dabei das angrenzende Sauerland und insbesondere das Ruhrgebiet mit seinen vielfältigen architektonischen Gestaltungs-Möglichkeiten aus den Augen zu verlieren.

Die Mitarbeiter des Architektenbüros Miele und Rabe feiern 20-jähriges Bestehen.
Foto: Miele + Rabe
Diese Unternehmens-Philosophie verfolgen seit nunmehr exakt zwanzig Jahren Ute Marahrens-Miele, Hans-Peter Miele und Michael Rabe. Damals legten sie "auf fünfzig Quadratmetern" in Delstern den Grundstein ihrer Partnerschaftsgesellschaft Miele + Rabe, die innerhalb kürzester Zeit auf soliden Fundamenten stand und zwei Jahrzehnte zu einem unübersehbaren Bauwerk heimischer Architektur gewachsen und aus dem Hohenlimburger Stadtbild nicht mehr wegzudenken ist.

"Wir waren schon damals ähnlicher Auffassung über unsere gemeinsame berufliche Ausrichtung", erinnerte sich Ute Marahrens-Miele im Gespräch mit unserer Zeitung über die "Gründertage". Und dieser Zielsetzung ist das Trio bis heute verbunden geblieben.
Vier Jahre, 1986, später erfolgte der Umzug von Delstern in den Klosterkamp nach Hohenlimburg. Durch ein gezieltes Büromanagment und ein kontinuierliches methodisches und systematisches Arbeiten bauten die befreundeten Partner ein anregendes und vertrauensvolles Arbeitsklima zwischen allen am Bau beteiligten Parteien.

Und der erhoffte Erfolg stellte sich prompt ein. Die zahlreichen Preise und Auszeichnungen, die die auf mehr als zehn Personen angewachsene Bürogemeinschaft in den zwanzig Jahren erhalten hat, geben ein objektives Zeugnis für die geleistete Arbeit.
1989: 1. Preis Regionalisierungswettbewerb Personalwohnhaus Jugendstraße in Hagen;
1994: 1. Preis: Städtebaulicher Realisierungswettbewerb Kronocken;
1996: Städtebaulicher Realisierungswettbewerb Kronocken;
2000: 1. Preis: Städtebaulicher Realisierungswettbewerb in Halver.
Besonders stolz sind die "Baumeister Hohenlimburgs" dabei auf den ebenfalls prämierten Kindergarten-Neubau am Kronocken und die gelungene Wohnbebauung in der Wesselbach.

"Aus einem grauen Industrietal ist eine freundliche Wohnsiedlung entstanden, in der sich die (Neu-) Bürger sehr wohl fühlen", hat Michael Rabe in zahlreichen Gesprächen erfahren.

Doch es sind nicht allein die Hohenlimburger Projekte, auf die die Bürogemeinschaft stolz ist. Auch die Kirchensanierungen in Hagen, Altena oder Dortmund, die Häuser für Betreutes Wohnen in Halver oder die Gemeindehäuser in Altena, Bottrop oder Bochum gehören zu den mit viel Liebe und großer Sorgfalt gestalteten und betreuten Projekten. Speziell das neue Gemeindezentrum in Bochum sorgt für Aufsehen: ein kreisrunder Bau mit einem interessanten Raumschnitt. "Das Zentrum des Kreises ist die Bühne. Wir sind immer bemüht, gestalterisch etwas Besonderes zu machen", berichtet Hans-Peter Miele.

In den nächsten Monaten rückt ein herausragendes Hohenlimburger Objekt immer mehr in den Mittelpunkt: das Schloss. Bereits seit vielen Jahren hat sich Architekt Michael Rabe (ehrenamtlich) mit der Sanierung der Schlossmauern und des Wehrganges beschäftigt.

Jetzt steht dessen Restaurierung, bedingt durch die Zuschüsse der Landesstiftung NRW, unmittelbar bevor. Ebenso die Erweiterung des Kaltwalzmuseums. Aufgaben, in die Michael Rabe und seine Partner viel (Hohenlimburger) Herzblut fließen lassen.

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Westfalenpost
Dienstag, 29.06.2004

BETREUTES WOHNEN WAR THEMA BEIM ARCHITEKTUR-TAG

Aktionstag "Architektur bewegt" auch im Haus für betreutes Wohnen. Besucher vom Konzept des Architekten begeistert
Halver. (join) - "Architektur bewegt". In Halver bewegten sich mehr als 40 Interessenten zur Architektur. Sie ließen sich am Sonntag die Bauabschnitte eins und zwei der Anlage für betreutes Wohnen in der Helle von Architekt Hans Peter Miele zeigen.

Architektur-Tag
Architektur-Tag in Halver
Foto: Christian Meckert
Die Architektenkammer NRW hatte zu dem Aktionstag eine umfangreiche Broschüre herausgegeben. Sie stellte die Objekte vor, die landesweit zu besichtigen waren: Hotels, Einfamilienhäuser, Denkmäler, Bürgerzentren, Parks, Krankenhäuser, Einkaufsgalerien, Feuerwehrhäuser, Villen - insgesamt über 400 Objekte. In Halver gewährte Schwester Dora Fuhrmann einen Einblick in ihre Wohnung. Allerdings, so Architekt Miele aus Hagen, interessierten sich die meisten für den im Bau befindlichen zweiten Abschnitt.

Die Mietwohnungen sind schon vergeben. Die Warteliste wird länger. "Es sieht nicht schlecht aus für die Verwirklichung des Bauabschnittes III", freute sich Miele. "Insgesamt wären es dann rund 90 Kauf- und Mietobjekte."
Deren Besonderheiten wurden bei der Führung ausführlich erklärt. "In jeder Wohnung gibt es für alle Fälle eine Notrufeinrichtung. Außerdem sind alle Einheiten behindertengerecht ausgestattet, das heißt: Man ist auf alles vorbereitet und muss nicht wieder ausziehen, wenn der Krankheitsfall eintritt".

Meist kamen Halveraner, die Haus und Garten an ihre Kinder weitergeben und froh sind, damit mehr Freizeit zu haben. Aber auch junge Leute sahen sich die Möglichkeiten zur Unterbringung ihrer Verwandten an.

Ingrid und Erwin Schäfer feiern nächstes Jahr ihren goldenen Hochzeitstag in der neuen Wohnung. Ab Februar soll alles bezugsbereit sein. "Wir haben mit unseren 2 000 Quadratmetern Garten so viel Arbeit. Wir freuen uns auf die kleinere Wohnung", erklärten sie beim Rundgang durch den Rohbau. "Natürlich hoffen wir weiterhin auf die Bemühungen der Stadt, wieder ein Lebensmittelgeschäft im Stadtkern zu etablieren. Es würde uns sehr freuen.

Miele zeigte ihnen am Ende der Führung auch die "Zentrale" im Seniorenzentrum Bethanien. Dort steht "rund um die Uhr" Personal für Fragen, Organisation und Hilfe zur Verfügung.
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Westfalenpost
Samstag, 14.02.2004

KINDERGARTEN-ARCHITEKTUR "KLAR UND FUNKTIONAL"

"Anerkennung" für Miele & Rabe bei BDA-Wettbewerb
Hohenlimburg. (wp) - Die 70 Jungen und Mädchen vom Kronocken wissen schon längst, dass ihr Kindergarten zu den schönsten im Stadtgebiet und der Region gehört. Seit Donnerstag voriger Woche haben es aber auch Eltern, Mitarbeiter und Baubeteiligte schriftlich mit Brief und Siegel. Im Rahmen einer Feierstunde im Wilhelm-Morgner-Haus in Soest wurde das Architektenbüro Miele + Rabe im Rahmen des Wettbewerbs "Auszeichnung guter Bauten" für den Katholischen Kindergarten am Kronocken mit einer Anerkennung bedacht. Der Bund Deutscher Architekten lobt diesen Wettbewerb alel drei Jahre aus.

Kindergarten Krohnocken (Hohenlimburg)
Kath. Kindergarten am Kronocken.
Foto: Christian Meckert
Im BDA-Bereich Ruhr Möhne, der sich etwa von Schwelm bis Paderborn und von Olpe bis Hamm erstreckt, wurden von 26 Arbeiten insgesamt sieben mit einer "Auszeichnung" und einer "Anerkennung" prämiert. "Die Anerkennung, die einem zweiten Platz gleicht, ist nicht mit einem Preisgeld dotiert", erläutert Bauleiter Michael Rabe, der gemeinsam mit Ute Marahrens-Miele und Christian Meckert für die Planung und den Bau des im September 2002 fertiggestellten Kindergartens verantwortlich zeichnete. Dennoch soll die Urkunde des BDA künftig für alle sichtbar eine der farbenfrohen Wände zieren, auf der die Jury die Begeisterung der Kinder und Eltern in gewählte Worte fasste: "Die Klarheit der inneren Disposition, funktional und räumlich, ist schon von außen ablesbar: die Spielhalle als Rückgrat für die drei Gruppenräume. Einfach in den Materialien, ruhig im Volumen verträgt das Gebäude das spielerische Motiv der ausgefahrenen Rüssel (Anm.: die Notfallrutschen) als bereichernde Zutat".

Für die heimischen Architekten ist diese Anerkennung vor allem Ansporn und Ermutigung, den beschrittenen Weg einer klaren, funktionalen und modernen Architektur auch für die jüngsten Mitglieder der Gesellschaft weiter zu gehen. Ebenso zufrieden zeigte sich daher neben Einrichtungsleiterin Gabi Romich auch Bauverein-Geschäftsführer und Bauherr Friedhelm Krug: "Trotz erheblicher Schwierigkeiten sind wohl alle Beteiligten froh, diese Einrichtung für unseren Nachwuchs geschaffen zu haben."

Im Rahmen einer Wander-Ausstellung sollen die prämierten Arbeiten auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Vom 4. bis 13. März sind die Arbeiten im Arcadeon, vom 5. bis 26. März in der Stadtverwaltung Iserlohn zu sehen.
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