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ZWEIMAL HAUPTGEWINN FÜR "HAUS FÜR KINDER"
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Hagen.
Der Kinderschutzbund hat zweimal das große Los gezogen: Die
ARD-Fernsehlotterie spendet 150 000 Euro und die Anneliese-Brost-Stiftung
25 000 Euro für das "Haus für Kinder". Frau Brost
ist Gesellschafterin der WAZ-Mediengruppe, zu der auch die WESTFALENPOST
gehört.
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Christa Burghardt, Geschäftsführerin des Hagener Kinderschutzbundes,
strahlte zu Recht über die positive Botschaft: "Das ist
mein persönlicher Hauptgewinn."
Vor eineinhalb Jahren hat der Kinderschutzbund durch Vermittlung
des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Kontakt zur Stiftung
der ARD-Fernsehlotterie aufgenommen. "Wir haben unser Konzept
des neuen Hauses vorgestellt und an einem komplizierten Bewerbungsverfahren
teilgenommen." Die Mühe hat sich gelohnt. "Uns wurde
die Höchstsumme, die die ARD-Fernsehlotterie überhaupt
vergibt, zugesprochen", verkündete Frau Burghardt. Bedingungen
seien an die Spende nicht geknüpft, "unser von Kinder-
und Behindertenfreundlichkeit geprägtes Konzept hat die Verantwortlichen
überzeugt".
Die Anneliese-Brost-Stiftung fördert seit vielen Jahren kulturelle
und soziale Projekte im Ruhrgebiet. "Wir haben natürlich
unterstrichen, dass Hagen aufgrund seiner topografischen Lage und
seiner langen Tradition in der Stahlindustrie auf jeden Fall voll
zum Ruhrgebiet zählt", schmunzelte die engagierte Geschäftsführerin.
"Als wir von der großzügigen 25 000-Euro-Spende
erfuhren, haben wir Luftsprünge gemacht.
"Die beiden Großspenden haben das ehrgeizige 850 000-Euro-Projekt
"Ein Haus für Kinder" ein gutes Stück weiter
gebracht. Jetzt fehlen "nur noch" 20 Prozent der Gesamtkosten
- in Summe rund 170 000 Euro.
Der Neubau, er nimmt langsam Gestalt an. Mittlerweile steht die
zweite Etage des Rohbaus in der Potthofstraße. "Am 2.
Juni wird Richtfest gefeiert", verkündete Architektin
Ute Miele. Sie freue sich über das wachsende Interesse an dem
Gebäude, so Frau Miele, "es handelt sich eben um keine
anonyme oder globale Spendengeschichte, sondern um ein konkretes
Haus, das mitten in der Stadt entsteht". Im März 2007
will der Kinderschutzbund das "Haus für Kinder" beziehen.
Von Yvonne Hinz
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RICHTKRANZ WEHT ÜBER GRUNDSTEIN
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LOKALAUSGABE
/ WATTENSCHEID - Gemeinde St. Maria Magdalena schultert Finanzierung
des neuen Pfarrzentrum allein.
Fertigstellung Mitte kommenden Jahres
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Das gibt es nicht alle Tage: Die Katholische Kirchengemeinde St. Maria-Magdalena
feierte das Richtfest mit gleichzeitiger Grundsteinlegung für
ihr neues Pfarrzentrum in der Vincenzstraße. Üblicherweise
wird der Grundstein vor dem Richtfest verlegt. Die Konzeption der
vorgesehenen Wand bedingte allerdings die Zusammenlegung. Eine Zeitung,
ein Luftbild, Münzen, ein Pfarrbrief, eine Urkunde sowie eine
CD mit den Bauplänen wurden unter den Augen zahlreicher Interessenten
in dem Grundstein verlötet.
Die Bauabsichten für ein Pfarrzentrum bestehen seit fast 30 Jahren,
allein die Finanzierung stellte stets ein Hindernis dar: "Bis
wir uns entschlossen, das Grundstück am Wattenscheider Hellweg
zu verkaufen", erläutert Reinhard Rhode, Mitglied des Kirchenvorstandes.
"Der Verkaufserlös des Grundstückes am Hellweg und
der früheren Vikarie in der Emilsstraße sicherte die Finanzierung."
Die
Baukosten trägt zu einhundert Prozent die Gemeinde: "Wir
wollten das Projekt von vorneherein selber schultern und keine Kredite
aufnehmen oder das Bistum belasten", betont Reinhard Rhode. Die
Summe beläuft sich auf rund 1,4 Millionen Euro brutto. Dafür
entsteht ein kreisförmiges Gebäude mit einer Grundfläche
von 579 Quadratmetern, einen Rauminhalt von 2946 Kubikmetern und einem
Durchmesser von 30,24 Metern.
Mitte nächsten Jahres soll der Bau abgeschlossen
sein. Er befindet sich dann in direkter
Nachbarschaft eines Altenstiftes, den die
Firma "CMS Dienstleistungen GmbH" auf dem
Grundstück am Hellweg entstehen lässt:
"Wir sind froh, dass wir das Grundstück
sinnvoll vermarkten konnten. Das Altenstift
ist ein Glücksfall", freut sich Rhode über
die künftigen Nachbarn. LK
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BAUMEISTER MIT IDEEN UND VIEL HERZBLUT
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Architekturbüro
Miele und Rabe feiert 20. Geburtstag
Hohenlimburg. (-hey) - Bauen in Hohenlimburg für Hohenlimburger
- ohne dabei das angrenzende Sauerland und insbesondere das Ruhrgebiet
mit seinen vielfältigen architektonischen Gestaltungs-Möglichkeiten
aus den Augen zu verlieren.
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Diese Unternehmens-Philosophie verfolgen seit nunmehr exakt zwanzig
Jahren Ute Marahrens-Miele, Hans-Peter Miele und Michael Rabe. Damals
legten sie "auf fünfzig Quadratmetern" in Delstern
den Grundstein ihrer Partnerschaftsgesellschaft Miele + Rabe, die
innerhalb kürzester Zeit auf soliden Fundamenten stand und zwei
Jahrzehnte zu einem unübersehbaren Bauwerk heimischer Architektur
gewachsen und aus dem Hohenlimburger Stadtbild nicht mehr wegzudenken
ist.
"Wir waren schon damals ähnlicher Auffassung über unsere
gemeinsame berufliche Ausrichtung", erinnerte sich Ute Marahrens-Miele
im Gespräch mit unserer Zeitung
über die "Gründertage". Und dieser Zielsetzung
ist das Trio bis heute verbunden geblieben.
Vier Jahre, 1986, später erfolgte der Umzug von Delstern in den
Klosterkamp nach Hohenlimburg. Durch ein gezieltes Büromanagment
und ein kontinuierliches methodisches und systematisches Arbeiten
bauten die befreundeten Partner ein anregendes und vertrauensvolles
Arbeitsklima zwischen allen am Bau beteiligten Parteien.
Und der erhoffte Erfolg stellte sich prompt ein. Die zahlreichen Preise
und Auszeichnungen, die die auf mehr als zehn Personen angewachsene
Bürogemeinschaft in den zwanzig Jahren erhalten hat, geben ein
objektives Zeugnis für die geleistete Arbeit.
1989: 1. Preis Regionalisierungswettbewerb Personalwohnhaus Jugendstraße
in Hagen;
1994: 1. Preis: Städtebaulicher Realisierungswettbewerb Kronocken;
1996: Städtebaulicher Realisierungswettbewerb Kronocken;
2000: 1. Preis: Städtebaulicher Realisierungswettbewerb in Halver.
Besonders stolz sind die "Baumeister Hohenlimburgs" dabei
auf den ebenfalls prämierten Kindergarten-Neubau am Kronocken
und die gelungene Wohnbebauung in der Wesselbach.
"Aus einem grauen Industrietal ist eine freundliche Wohnsiedlung
entstanden, in der sich die (Neu-) Bürger sehr wohl fühlen",
hat Michael Rabe in zahlreichen Gesprächen erfahren.
Doch es sind nicht allein die Hohenlimburger Projekte, auf die
die Bürogemeinschaft stolz ist. Auch die Kirchensanierungen
in Hagen, Altena oder Dortmund, die Häuser für Betreutes
Wohnen in Halver oder die Gemeindehäuser in Altena,
Bottrop oder Bochum gehören zu den mit viel Liebe
und großer Sorgfalt gestalteten und betreuten Projekten.
Speziell das neue Gemeindezentrum in Bochum sorgt
für Aufsehen: ein kreisrunder Bau mit einem interessanten
Raumschnitt. "Das Zentrum des Kreises ist die Bühne.
Wir sind immer bemüht, gestalterisch etwas Besonderes
zu machen", berichtet Hans-Peter Miele.
In den nächsten Monaten rückt ein herausragendes Hohenlimburger
Objekt immer mehr in den Mittelpunkt: das Schloss.
Bereits seit vielen Jahren hat sich Architekt Michael
Rabe (ehrenamtlich) mit der Sanierung der Schlossmauern
und des Wehrganges beschäftigt.
Jetzt steht dessen Restaurierung, bedingt durch die
Zuschüsse der Landesstiftung NRW, unmittelbar bevor.
Ebenso die Erweiterung des Kaltwalzmuseums. Aufgaben,
in die Michael Rabe und seine Partner viel (Hohenlimburger)
Herzblut fließen lassen.
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BETREUTES WOHNEN WAR THEMA BEIM ARCHITEKTUR-TAG
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Aktionstag
"Architektur bewegt" auch im Haus für betreutes Wohnen.
Besucher vom Konzept des Architekten begeistert
Halver. (join) - "Architektur bewegt". In Halver bewegten
sich mehr als 40 Interessenten zur Architektur. Sie ließen sich
am Sonntag die Bauabschnitte eins und zwei der Anlage für betreutes
Wohnen in der Helle von Architekt Hans Peter Miele zeigen.
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Die Architektenkammer NRW hatte zu dem Aktionstag eine umfangreiche
Broschüre herausgegeben. Sie stellte die Objekte vor, die landesweit
zu besichtigen waren: Hotels, Einfamilienhäuser, Denkmäler,
Bürgerzentren, Parks, Krankenhäuser, Einkaufsgalerien, Feuerwehrhäuser,
Villen - insgesamt über 400 Objekte. In Halver gewährte
Schwester Dora Fuhrmann einen Einblick in ihre Wohnung. Allerdings,
so Architekt Miele aus Hagen, interessierten sich die meisten für
den im Bau befindlichen zweiten Abschnitt.
Die Mietwohnungen sind schon vergeben. Die Warteliste wird länger.
"Es sieht nicht schlecht aus für die Verwirklichung des
Bauabschnittes III", freute sich Miele. "Insgesamt wären
es dann rund 90 Kauf- und Mietobjekte."
Deren Besonderheiten wurden bei der Führung ausführlich
erklärt. "In jeder Wohnung gibt es für alle Fälle
eine Notrufeinrichtung. Außerdem sind alle Einheiten behindertengerecht
ausgestattet, das heißt: Man ist auf alles vorbereitet und muss
nicht wieder ausziehen, wenn der Krankheitsfall eintritt".
Meist kamen Halveraner, die Haus und Garten an ihre Kinder weitergeben
und froh sind, damit mehr Freizeit zu haben. Aber auch junge Leute
sahen sich die Möglichkeiten zur Unterbringung ihrer Verwandten
an.
Ingrid und Erwin Schäfer feiern nächstes Jahr ihren goldenen
Hochzeitstag in der neuen Wohnung. Ab Februar soll alles bezugsbereit
sein. "Wir haben mit unseren 2 000 Quadratmetern Garten so viel
Arbeit. Wir freuen uns auf die kleinere Wohnung", erklärten
sie beim Rundgang durch den Rohbau. "Natürlich hoffen wir
weiterhin auf die Bemühungen der Stadt, wieder ein Lebensmittelgeschäft
im Stadtkern zu etablieren. Es würde uns sehr freuen.
Miele zeigte ihnen am Ende der Führung auch die "Zentrale"
im Seniorenzentrum Bethanien. Dort steht "rund um die Uhr"
Personal für Fragen, Organisation und Hilfe zur Verfügung.
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KINDERGARTEN-ARCHITEKTUR "KLAR UND FUNKTIONAL"
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"Anerkennung"
für Miele & Rabe bei BDA-Wettbewerb
Hohenlimburg. (wp) - Die 70 Jungen und Mädchen vom Kronocken
wissen schon längst, dass ihr Kindergarten zu den schönsten
im Stadtgebiet und der Region gehört. Seit Donnerstag voriger
Woche haben es aber auch Eltern, Mitarbeiter und Baubeteiligte schriftlich
mit Brief und Siegel. Im Rahmen einer Feierstunde im Wilhelm-Morgner-Haus
in Soest wurde das Architektenbüro Miele + Rabe im Rahmen des
Wettbewerbs "Auszeichnung guter Bauten" für den Katholischen
Kindergarten am Kronocken mit einer Anerkennung bedacht. Der Bund
Deutscher Architekten lobt diesen Wettbewerb alel drei Jahre aus.
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Im BDA-Bereich Ruhr Möhne, der sich etwa von Schwelm bis Paderborn
und von Olpe bis Hamm erstreckt, wurden von 26 Arbeiten insgesamt
sieben mit einer "Auszeichnung" und einer "Anerkennung"
prämiert. "Die Anerkennung, die einem zweiten Platz gleicht,
ist nicht mit einem Preisgeld dotiert", erläutert Bauleiter
Michael Rabe, der gemeinsam mit Ute Marahrens-Miele und Christian
Meckert für die Planung und den Bau des im September 2002 fertiggestellten
Kindergartens verantwortlich zeichnete. Dennoch soll die Urkunde des
BDA künftig für alle sichtbar eine der farbenfrohen Wände
zieren, auf der die Jury die Begeisterung der Kinder und Eltern in
gewählte Worte fasste: "Die Klarheit der inneren Disposition,
funktional und räumlich, ist schon von außen ablesbar:
die Spielhalle als Rückgrat für die drei Gruppenräume.
Einfach in den Materialien, ruhig im Volumen verträgt das Gebäude
das spielerische Motiv der ausgefahrenen Rüssel (Anm.: die Notfallrutschen)
als bereichernde Zutat".
Für die heimischen Architekten ist diese Anerkennung vor allem
Ansporn und Ermutigung, den beschrittenen Weg einer klaren, funktionalen
und modernen Architektur auch für die jüngsten Mitglieder
der Gesellschaft weiter zu gehen. Ebenso zufrieden zeigte sich daher
neben Einrichtungsleiterin Gabi Romich auch Bauverein-Geschäftsführer
und Bauherr Friedhelm Krug: "Trotz erheblicher Schwierigkeiten
sind wohl alle Beteiligten froh, diese Einrichtung für unseren
Nachwuchs geschaffen zu haben."
Im Rahmen einer Wander-Ausstellung sollen die prämierten Arbeiten
auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Vom 4.
bis 13. März sind die Arbeiten im Arcadeon, vom 5. bis 26. März
in der Stadtverwaltung Iserlohn zu sehen.
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